EnergieBewusst im Bistum Trier

Fotocollage "Ich finde Klimaschutz wichtig, weil..."

Fotoaktion "Ich finde Klimaschutz wichtig, weil..."
Die Bundesfreiwillige sagt ihre Meinung.

Auch wir haben uns etwas besonderes zur Weltklimakonferenz ausgedacht: Was ist Ihre Einstellung zum Klimaschutz?
Machen Sie mit bei der Fotoaktion unseres Klimaschutzmanagements! Schicken Sie Ihr Foto mit Ihrer Begründung "Ich finde Klimaschutz wichtig, weil..." bis zum 11.12. an energiebewusst(at)bistum-trier.de.
Am Ende der Aktion wird die Collage auf der Energiebewusst-Homepage und auf Facebook veröffentlicht.
Viel Spaß beim Fotografieren!

Stelle im Rahmen von Bundesfreiwilligendienst oder FSJ zu besetzen!

Ab sofort sucht die Klimainitiative ENERGIEBEWUSST im Bistum Trier einen engagierten Menschen, dem der Klimaschutz ein persönliches Anliegen ist. Die Aufgaben sind vielfältig.

Der Freiwilligendienst bietet eine tolle Möglichkeit, um sich für den Klimaschutz zu engagieren, das Berufsleben kennen zu lernen oder sich selber neu zu orientieren. Während der Zeit erfolgt eine intensive pädagogische Begleitung in Form von Seminaren bzw. Bildungstagen.

Der/die Freiwillige erhält ein monatliches Taschengeld und die Sozialversicherungsbeiträge werden übernommen. Weitere Informationen sind der Stellenausschreibung zu entnehmen.

Bericht Zukunftskonferenz 2017 - Ist das Klima noch zu retten?

Quelle: pixabay.com; Alexas_Fotos

Am Freitag, den 10.11., fand die Zukunftskonferenz 2017, organisiert von der Lokalen Agenda 21 in Trier, im großen Rathaussaal in Trier statt. Die Referent*innen waren Professor Dr. Günther Heinemann (Leiter des Fachs Umweltmeteorologie, Universität Trier), Judith Utz (Service- und Kompetenzzentrum: Kommunaler Klimaschutz), Andreas Ludwig (Dezernent für Umwelt, Planung, Bauen, Schulen und Sport) und Achim Hill (Energieagentur Region Trier). Geleitet wurde die Veranstaltung von Professor Dr. Antje Bruns.

Ziel der Konferenz war es, herauszufinden, was in der Region Trier schon für den Klimaschutz getan wird, wo es noch Potenzial gibt und wie sich die Bürger*innen beteiligen können.
Den Bericht zur Konferenz können Sie sich hier herunterladen.

Das gemeinsame Haus schützen

Fahrrad
Quelle: dolvita108, pixabay.com

Die Bolivienpartnerschaftswoche im Bistum Trier ist zwar vorbei, die Partnerschaft wurde durch die Woche aber weiter bestärkt und besteht mit neuer Energie fort.
Klimaschutz ist auch in Bolivien ein wichtiges Thema. Und sollte hier im Sinne der Partnerschaft und dem glücklichen, friedlichen Zusammenleben der Folgegenerationen weiterhin die Beachtung bekommen, die ihm zusteht.

Judith Rupp, Leiterin des Strategiebereich 3 (Kommunikation und Medien), hat zum Thema Klimaschutz und Bolivien einen Podcast gemacht. Wie ein Ahornblatt auf dem Hof des BGV sie vom Klimaschutz überzeugt, finden Sie im Manuskript des Podcasts. Darin auch der Aufruf: Jeder kann seinen Teil zum Klimaschutz beitragen, auch wenn man sich "nur" für das Fahrrad statt für das Auto als Gefährt zur Arbeit entscheidet. Getreu nach dem Motto "Kleinvieh macht auch Mist".

Beilage des Paulinus zur Weltklimakonferenz

Beilage Weltklimakonferenz
Quelle: www.paulinus.de

Der Paulinus hat in Zusammenarbeit mit "Dem Pilger", der Kirchenzeitung des Bistums Speyer, pünktlich zur 23. Weltklimakonferenz in Bonn (06. bis 17.11.) eine Beilage zum Thema Klimawandel herausgebracht. Auch die Klimaschutzmanagerin des Bistums meldet sich in dieser Beilage zu Wort. In einem zweiseitigen Interview geht es um die Dringlichkeit der Lage, den Einsatz des Bistums für das Klima und die weiteren Ziele des Bistums zur Bewahrung der Schöpfung.
Einen Auszug aus der Beilage können Sie hier lesen, auf Seite 6 bis 8 finden Sie das Interview mit Charlotte Kleinwächter.
Weitere Informationen zur Beilage finden Sie auf der Seite des Paulinus unter diesem Kurzlink: www.t1p.de/66z3.

"Schöpfungsverantwortung nach Laudato si'"

Studienhalbtag der Herbstvollversammlung der deutschen Bischöfe

Ein halber Tag der Bischofskonferenz wurde dem Thema Umwelt, Klima und Schöpfungsverantwortung unter dem Blick auf „Laudato si‘“ gewidmet. Sehr offen und interessiert sind die Bischöfe an das Thema herangegangen. Die Enzyklika "Laudato si‘" unseres Papstes Franziskus verstehen sie als Aufruf und „Kompass für die Wahrnehmung unserer Schöpfungsverantwortung“ (Pressemitteilung der deutschen Bischofskonferenz).

Ein Element der katholischen Soziallehre sei auch die ökologische Nachhaltigkeit. Mit Blick auf die Schöpfungsverantwortung und die Agenda 2030 der Vereinten Nationen ist klar, dass unser klimaschädliches Verhalten geändert werden muss. Diese Arbeit liegt in der Hand der Kirche, der Bewegungen, der Wirtschaft, Wissenschaft und Politik – aber auch bei jedem einzelnen selbst. Denn: „Auch der kleinste Beitrag dient der Bewahrung der Schöpfung“ (Pressemitteilung).

Ökologie, Ökonomie und Soziales stehen in einem engen Verhältnis, um die Zufriedenheit der Weltbevölkerung zu sichern. Diese Erkenntnis bildet den Rahmen und ist Bezugspunkt von Laudato si‘. Professor DDr. Hans Joachim Schellnhuber (Direktor Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) sieht den Verdienst der Enzyklika darin, dass der Klimawandel als eindeutig menschengemacht genannt wird und der Anstieg der Treibhausgasemissionen als Verursacher dasteht.

Um eine faire Nutzung der Erde für alle zu erreichen und zu sichern sind institutionelle Vereinbarungen und übergreifende Zusammenarbeit notwendig. Wir dürfen nicht auf dem jetzigen Stand stehenbleiben und uns auf unseren Erfolgen ausruhen. Wir müssen unsere Bemühungen weiterentwickeln.

Als Handlungsziele sehen die deutschen Bischöfe die systematische Reduktion von CO2-Emissionen in den Bereichen Gebäude und Mobilität, die Stärkung der Rolle der Umweltbeauftragten, den Ausbau der Klima- und Umweltbildung, die verstärkte gottesdienstliche Berücksichtigung von Umweltthemen sowie die Thematisierung von Lebensstilfragen. Angesichts der Aufgabe zur Bewahrung der Schöpfung muss die Kirche entschieden handeln und zeigen, dass Klimaschutz nicht nur notwendig ist, sondern auch umgesetzt werden kann.
Die Komission für gesellschaftliche und soziale Fragen wird die Handlungsziele bis zur nächsten Vollversammlung ermitteln. Ziel ist die Erstellung eines gemeinsamen ökologischen Leitfadens für die Praxis.

Weitere Artikel des Paulins zu diesem Studienhalbtag der Herbstvollversammlung gibt es hier als Download:
Paulinus-Artikel: Klimaschutz - Thema bei der Vollversammlung der deutschen Bischöfe

Der Klang der Erderwärmung

Daniel Crawford, Student der University of Minnesota, hat die Erderwärmung anhand einer Grafik mit seinem Cello vertont. Jedes Jahr seit 1880 hat Crawford in eine Note übersetzt, in Halbtonschritten über drei Oktaven wird der Temperaturanstieg beschrieben. Anhand des Stücks wird die Erderwärmung auch für die Ohren klar dargestellt - die Töne werden immer höher. Das Video endet mit einer eindrucksvollen Notiz: "Bis Ende des Jahrhunderts rechnet die Forschung mit einem Temperaturanstieg um weitere 1,8°C. Diese zusätzliche Erwärmung würde eine Reihe von Tönen erzeugen, die über den Frequenzbereich hinausreichen, der vom menschlichen Gehör wahrgenommen werden kann."

¡Buenos días!

Die Bischöfe vor der Kirche St. Michael in Trier-Mariahof
Vor der Kirche St. Michael in Trier-Mariahof

Am Dienstag, den 26. September, empfing das Bistum Trier Besuch von Bischöfen aus der "Nachbarschaft": aus Bolivien. Im Rahmen der Bolivien-Partnerschaftswoche besuchte eine Gruppe von fünf Bischöfen auch die Diözesankommission für Umweltfragen (DKU) und die Klimaschutzmanagerin Charlotte Kleinwächter stellte den Bischöfen die Klimaschutz-Arbeit der Bistums vor. Außerdem wurde die Gruppe vom Energiebeauftragten Reinhold Bonertz durch die Kirche St. Michael und den Kindergarten in Trier-Mariahof geführt. Diese beiden Gebäude wurden vorbildlich saniert und werden energiebewusst genutzt.

And the winner is...

Preisverleihung Umweltpreis 2017

Alle Preisträger*innen des Umweltpreises
Alle Preisträger*innen des Umweltpreises 2017

Den Hauptpreis, dotiert mit 2.000 €, hat die CarMen gGmbH aus Koblenz gewonnen. Sie wurden am vergangenen Freitag, dem 15. September, mit diesem Preis für ihre umfassenden Umwelt- und Naturschutzmaßnahmen, den Stromsparcheck für Einkommensschwache Haushalte, den Kleiderladen und die Fahrrad-Recycling-Werkstatt ausgezeichnet.

Aus drei weiteren Bereichen wurden Projekte mit einem Preisgeld von 500 € geehrt:

Bereich Schulen: Alfred-Delp-Schule Hargesheim, Schönstätter Marienschule Vallendar
Bereich KiTas: St. Medard Bendorf, St. Klaus von Flüe Cochem-Brauheck, St. Adula Trier, St. Monika Überherrn
Bereich Energie: Pfarreiengemeinschaft Gillenfeld, Pfarrgemeinderat St. Michael der Pfarreiengemeinschaft St. Matthias Neuwied, Kirchengemeinde St. Marien Rachtig, Umweltnetzwerk Kirche Rhein-Mosel e.V.

Die Klimainitiative ENERGIEBEWUSST freut sich über die rege Teilnahme am Wettbewerb und gratuliert allen Preisträgern, aber auch allen anderen 24 Teilnehmerintiativen. Denn der eigentliche Gewinner dieser Veranstaltung ist doch die Schöpfung.

Wir freuen uns auf den nächsten Umweltpreis, der 2020 verliehen werden wird und hoffen auf weitere tolle Projekte und die Fortführung der Projekte, die uns im Zuge des Umweltpreises vorgestellt wurden.

Hier geht es zum Artikel auf der Bistumsseite.
Alle Berichte rund um den Umweltpreis finden Sie hier.

Erwärmung der Ozeane

Nicht nur die Luftemperatur, auch die Meerestemperatur erwärmt sich. Beschrieben ist diese Erwärmung in dem verlinkten Video mit "anomaly" - Abnormität. Die extreme Meereserwärmung entspricht nicht der Norm. Schuld ist die globale Erwärmung.
Sehen Sie sich das Video an, klicken Sie hier.

 

 

Wie sich die Temperatur in jedem Land seit 1900 verändert hat

Braucht es wirklich noch mehr Beweise? Es ist Zeit für Klimaschutz, im Bistum Trier genau wie überall sonst! Diese Animation von Antti Lipponen, Finnish Meterological Institute, macht es sichtbar. Sie zeigt die Temperaturschwankungen (Änderungen vom Langzeitdurchschnitt) der Länder für den Zeitraum 1900 bis 2016. Seit 1990 gibt es weltweit fast nur noch warme Jahre.

Best-Practice-Recherche

Helfen Sie mit!

Die Klimainitiative möchte im Frühjahr 2018 eine Karte online stellen, in der hervorragende Klimaschutzprojekte von Gemeinden vorgestellt werden. Hat Ihre Gemeinde einen besonderen Beitrag zum Klimaschutz geleistet, indem sie Photovoltaikanlagen aufgebaut, Bildungsangebote erstellt, verschiedene Verbesserungen bezüglich Heizungsanlagen oder dem hydraulischen Abgleich geschaffen oder erhebliche Änderungen im Bereich Beleuchtung vorgenommen hat? Auch Projekte oder Maßnahmen anderer Art sind sehr willkommen!

Wenn Sie ein Beispiel für ein solches Projekt aus Ihrer Kirchengemeinde haben, schreiben Sie mir eine E-Mail an lena.weinert(at)bgv-trier.de.
Melden Sie sich auch gerne bei mir, wenn Sie noch Fragen haben, per E-Mail oder per Telefon unter 0651-7105438.

Papst fordert politisches Handeln gegen Klimawandel

Papst Franziskus hat die Staaten zu einem entschlossenen Vorgehen gegen den Klimawandel aufgefordert. Nur so könne der Planet erhalten werden, schrieb er in einer Botschaft zum Welternährungstag am Sonntag.

Hier der Link zur ganzen Meldung: Link zum Domradio