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Termine

Geplante Termine

  • Jugendpastorale Studientage: Klimaschutz - nur beten hilft nicht! (10. bis 11.02.2020)

    Perspektiven und Herausforderungen der Energiewende

    Die globalen Herausforderungen in den Bereichen Energie, Rohstoffe, Umwelt und Kima rücken immer mehr und dringlicher in den Fokus unserer Wahrnehmung. Schülerinnen und Schüler gehen freitags auf die Straße und stellen fest: „Die Klimakrise ist eine reale Bedrohung für die menschliche Zivilisation – die Bewältigung der Klimakrise ist die Hauptaufgabe des 21. Jahrhunderts.“ Gleichzeitig gibt es keine einfachen Antworten und Rezepte und es ist schwierig, die Zusammenhänge zu verstehen und die richtigen Schlüsse zu ziehen.

    Das Hauptaugenmerk einer auf die Zukunft gerichteten Energiepolitik ist die Wende von fossilen Brennstoffen hin zu erneuerbaren Energieträgern. Diese Wende ist seit über 20 Jahren noch lange nicht abgeschlossen. Sie steht im Kontext von Umweltschutz, Wirtschaft und Sozialem. „Was sind die Erfahrungen und Perspektiven?“ Im Hauptvortrag der diesjährigen Studientage will Prof. Martin Pudlik Fragen wie diesen Klärungen zuführen.
    Die anschließenden Workshops beleuchten unterschiedliche Bereiche des Klimawandels und sollen Anknüpfungspunkte und Handlungsmöglichkeiten für die eigene Arbeit geben.
    Bei einem Meet and Greet am Abend stellen sich verschiedene Initiativen aus unserem Bistum (Foodsharing, KlimaWandelWeg, Fridays for Future, …) vor und es besteht die Möglichkeit, mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.

    Weitere Informationen dazu können Sie hier herunterladen.

    Termin: 10. bis 11. Februar 2020
    Ort: Robert-Schuman-Haus, Auf der Jüngt 1, 54293 Trier

    Anmeldung: Bitte per Post oder E-Mail
    Bischöfliches Generalvikariat
    ZB 1.6 Abteilung Jugend
    Mustorstraße 2 • 54290 Trier
    jugend(at)bistum-trier.de

    Benutzen Sie für Ihre Anmeldung bitte das Anmeldeformular

    Teilnahmebeitrag:
    Teilnahmebeitrag ohne Übernachtung: 70 Euro
    Teilnahmebeitrag mit Übernachtung: 100 Euro

    Anmeldeschluss: 17. Januar 2020

    Referent: PROF. DR. MARTIN PUDLIK und viele weitere

  • Schöpfung bewahren und Klima schützen (26.09.2020)

    Schöpfung bewahren und Klima schützen

    Leidenschaft für Umweltschutz durch ökologische Spiritualität

    Gott ist für uns Luft, wir atmen ihn ein (Klaus Merz)

    Wer die Natur Schöpfung nennt, glaubt nicht nur an einen Schöpfer, sondern würde wohl immer bejahen, dass deren Bewahrung eine wichtige Aufgabe ist. Oft scheinen Aufgaben wie die Weitergabe des Glaubens oder die Fürsorge für Menschen in schwierigen Lebenssituationen wichtiger zu sein. Dass aber Umweltschutz kein freigestellter, sondern ein ebenso zentraler Teil christlichen Glaubens ist, schreibt Papst Franziskus in der Enzyklika Laudato si´. Er spricht sogar von der Leidenschaft für den Umweltschutz, den es zu fördern gelte, und vom großen Reichtum christlicher und ökologischer Spiritualität.

    Dieser Tag soll helfen, in Ihnen die Leidenschaft für die Schöpfung anzufeuern. Wir stellen einerseits wissenschaftliche Daten und Empfehlungen zu Klimawandel und Umweltschutz vor, laden aber auch ein zu einem spirituellen Impulsweg in der Natur, der Ihnen die Möglichkeit der Unterbrechung bietet, um Leidenschaft für die Schöpfung zu entwickeln. Diese kommt nicht durch äußere Regeln zustande, sondern ist durch innere Betroffenheit geprägt. Gott und seine Schöpfung können so als „Luft“ erfahrbar werden, die wir zum Leben brauchen und die uns im Kleinen und Großen handeln lässt. Über handfeste Fakten und spirituelle Erfahrungen werden sie auch zum Austausch im Gespräch eingeladen.

    Weitere Informationen dazu können Sie hier herunterladen

    Termin: Samstag, 26. September 2020, 10.00 - 17.00 Uhr
    Ort: Pfarrzentrum, Hauptstraße 64, 54332 Wasserliesch

    Anmeldung:
    Themenschwerpunkt Schöpfung
    KEB im Bistum Trier
    Mustorstr. 2
    54290 Trier
    Telefon 0651/993727-20
    schoepfung(at)bistum-trier.de
    online-Anmeldung auf www.keb-schoepfung.de

    Kursleitung:
    Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin Bistum Trier
    Barbara Schartz, Referentin Themenschwerpunkt Schöpfung, KEB Trier

    Kooperation: Mitarbeiterinnen des Arbeitskreises Spiritualität der PG Saar-Mosel

    Anmeldeschluss: 12.9.2020

    Zahl der Teilnehmenden: 10 - 20 Personen

Stattgefundene Termine

  • Der eigene ökologische Fußabdruck - Wie wir mit kleinen Schritten Natur und Klima schützen können (14.09.19)

    Samstag, 14. September 2019, 10.00 – 17.00 Uhr, Bürgerhaus Muhl
     

    Der Thementag für ehrenamtlich Engagierte und Interessierte mitten im Nationalpark Hunsrück-Hochwald ermöglichte die Auseinandersetzung mit unserer Verantwortung für Gottes Schöpfung. Er zeigte Wege auf, wie sich der eigene ökologische Fußabdruck verkleinern lässt und wie selbst mit kleinen Schritten Natur und Klima geschützt werden können. Wissenschaftliche Daten, Informationen und Empfehlungen zum Klimawandel, zu den Klimaschutzaktivitäten des Bistums Trier und zum Projekt „Kirche im Nationalpark“ wurden begleitet von spirituellen Texten und Ideen. Eine Wanderung auf dem Schöpfungspfad in Begleitung eines Försters zeigte ganz konkret am Beispiel des Nationalparks, was Naturschutz bedeutet und welche Chancen er bietet. Ein vegetarisches Picknick aus regionalem Anbau rundete den Thementag ab.

    Zahl der Teilnehmenden:14 Personen

  • Info-Veranstaltung "Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften – wie beide voneinander profitieren können." (19.10.18)

    19. Oktober 2018, 15:00 – 19:00 Uhr, 66292 Riegelsberg, Rathaus

    Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften – eine Kooperation mit Zukunft?

     

    TRIER/MAINZ/LANDAU. Das Bistum Trier hat sich ehrgeizige Klimaschutzziele gesetzt, die nur zu erreichen sind, wenn der Ausbau regenerativer Energien im Bistum vorangetrieben wird. Dabei spielt auch Photovoltaik (PV) auf kirchlichen Gebäuden eine zentrale Rolle. Bislang gibt es nur wenig PV-Anlagen im Bistum Trier. Charlotte Kleinwächter, Klimaschutzmanagerin des Bistums Trier, sucht daher stetig neue Partner, die das Bistum beim Klimaschutz unterstützen können. Bei einer Veranstaltung im saarländischen Riegelsberg hat sich das Bistum Trier mit dem Landesnetzwerk der Bürgerenergiegenossenschaften (LaNEG) und dem Netzwerk Energiewende Jetzt zusammen getan. Können Kirchengemeinden und Energiegenossenschaften voneinander profitieren? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Veranstaltung, bei der Mitglieder aus Kirchengemeinden und Vertreter der Bistumsverwaltung sowie zahlreiche Energiegenossenschaften in einen Dialog traten.

    „Die Klimaschutzziele des Bistums Trier, aber auch anderer katholischer Bistümer und evangelischer Landeskirchen seien nur dann glaubwürdig, wenn diese auch in konkrete Maßnahmen umgesetzt würden“, so Dietmar von Blittersdorff vom Netzwerk Energiewende Jetzt. Noch schlummern in und auf den kirchlichen Gebäuden enorme Potenziale zur Energieeinsparung und CO2-Minderung. Oft haben jedoch Kirchengemeinden weder die Zeit noch das Fachpersonal, um solche Energieprojekte selbst umzusetzen. Hier bietet sich die Partnerschaft mit einer Bürgerenergiegenossenschaft an, die wie Kirchengemeinden lokal und regional verankert ist. Bürgerenergiegenossenschaften bauen und betreiben PV-Anlagen, sind Wärmelieferanten, betreiben Elektromobilität und sind Vermarkter ihres Stroms. „Energiegenossenschaften haben das Knowhow und das Kapital, um Kirchengemeinden bei der Realisierung ihrer Klimaschutzprojekte zu unterstützen“, davon ist Dr. Verena Ruppert, Geschäftsführerin vom Landesnetzwerk der Bürgerenergiegenossenschaften Rheinland-Pfalz überzeugt. Die 21 Mitglieder des Landesnetzwerks haben in den letzten Jahren mit einem Investitionsvolumen von knapp 50 Millionen EURO Erneuerbare-Energien-Anlagen in Rheinland-Pfalz gebaut.

    So wie Energiegenossenschaften strukturiert sind und wirtschaften, müssten sie den Kirchengemeinden eigentlich sympathisch sein, so von Blittersdorff in seinem Eingangsreferat. Denn sie stehen für Kooperation, gesellschaftliche Verantwortung, Demokratie und vor allem für gemeinschaftliche Selbsthilfe. Zudem schätzten auch immer mehr Kommunen die Zusammenarbeit mit Energiegenossenschaften. Dies belegte eindrücklich die Präsentation von Karl-Werner Götzinger, Vorstand der Bürgerenergiegenossenschaft Köllertal eG. Die BEG Köllertal wurde 2015 von 15 engagierten Bürger/innen gegründet. „Wir müssen aktiv werden, wenn wir die Welt für unsere Kinder retten wollen“, war die Überzeugung der Gründungsmitglieder. Werte und konkretes Handeln der Genossenschaft scheint viele zu überzeugen. Heute hat die Genossenschaft bereits 246 Mitglieder. Sechs PV-Dachanlagen mit insgesamt 338 kWp meist auf kommunalen Dächern wurden gebaut und ca. 400 t CO2 vermieden.

    Energiegenossenschaften wenden in der Regel ein PV-Pachtmodell an. Für die Kirchengemeinde bedeutet dieses Modell, dass keine eigenen Investitionskosten erforderlich sind, die Energiekosten für die kommenden 20 Jahre gedeckelt und CO2-Einsparungen erreicht werden können. Energiegenossenschaften ermöglichen zudem die finanzielle Beteiligung von Gemeindemitgliedern, die somit das kirchliche Projekt mittragen und durch die Dividende finanziell profitieren. Noch wichtiger ist die Wirkung nach innen und außen, wenn eine Kirchengemeinde mit gutem Beispiel voran geht und Klimaschutz durch eine PV-Anlage sichtbar umsetzt.

    Was naheliegt, ist dennoch nicht so einfach umzusetzen. Denn das Genehmigungsverfahren des Bistums Trier für Maßnahmen der Kirchengemeinden ist umfassend. Johannes Minn, Leiter des für Genehmigungen zuständigen Leitungszentrums Kirchengemeinden erläuterte detailliert, welche Stufen des Genehmigungsverfahrens durchlaufen werden müssen, wenn eine Kirchengemeinde eine PV-Anlage bauen will.

    Die Bitte der Energiegenossenschaften in der anschließenden Diskussion war eindeutig. Um Projekte mit Kirchengemeinden des Bistums Trier erfolgreich umzusetzen, bedarf es Transparenz und eines Leitfadens für das Genehmigungsverfahren. Pilotprojekte wären hilfreich, damit Erfahrungen gesammelt und Vertrauen zwischen den Partnern aufgebaut werden können.

  • Thementag "Schöpfung bewahren, Klima schützen" im Kloster Himmerod (08.09.18)

    „Die Orientierung des kirchlichen Lebens am jeweiligen Lebens- und Sozialraum verpflichtet auch zur Verantwortung für die Schöpfung. Fragen der Ökologie sind auch soziale Fragen, weil sie das Leben der Menschen betreffen.“ (Heraus gerufen, 26)

    Als Christen bekennen wir uns zu Gott als dem Schöpfer der Welt. Er hat uns die Verantwortung gegeben, auf seine Schöpfung aufzupassen. Papst Franziskus hat in seiner Enzyklika Laudate si´ den Klimawandel als eine der wichtigsten aktuellen Herausforderungen an die Menschheit identifiziert.

    Der Thementag begann mit einer netten Begrüßungsgrunde und einer Tasse Kaffee. Charlotte Kleinwächter erzählte uns am Anfang vom Klimawandel und von den Klimaschutz­aktivitäten des Bistums Trier. Darauf folgte ein Vortrag der neuen Bundesfreiwilligen Emilie Witteborg. Sie stellte den ökologischen Fußabdruck vor und ließ die Teilnehmer, anhand eines Quiz, aktiv mitraten. Nach einem klimafreundlichen Mittagessen lernten wir von einem Energieberater Energiekonzepte, ganz konkret am Beispiel Kloster Himmerod, kennen. Nach den vielen Informationen folgte eine Wanderung auf dem Schöpfungspfad. Mehrere Stationen und Impulse von Barabara Schartz brachten uns die Natur näher und verdeutlichten uns die Notwendigkeit für die Bewahrung der Schöpfung.

  • Vortrag "Beheizen und Temperieren von Kirchen" (14.11.17 / 27.02.18)

    Am 14.11.2017 in Trier in Kooperation mit der Energieagentur Rheinland-Pfalz und am 27. Februar 2018 in Saabrückenim Rahmen der Landeskampagne Energieberatung Saar im Auftrag des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Verkehr. 

    Zu jeder Gemeinde gehört mindestens eine Kirche – und damit ein Sonderfall, der sich nicht mit anderen Gebäuden vergleichen lässt. Umso wichtiger ist es, die Kirchengebäude „mit Augenmaß“ zu beheizen und ihnen auch nur die Nutzung zuzumuten, die sie vertragen.

    Ziel der Veranstaltung: der Komplexität der Beheizung von Kirchen auf die Spur kommen!
    Welche Kirchenheizungen gibt es? Wie sind Klima- und Feuchteschäden zu vermeiden? Wodurch ist die größte Behaglichkeit für die Kirchenbesucher zu erreichen? Wie lassen sich Orgeln und Kunstwerke am besten schützen?

    Die beiden Veranstaltungen wurden jeweils von etwa 70 Interessierten besucht. Die Broschüre zum Vortrag können Sie hier bestellen.

    Den Vortrag können Sie per Mail anfordern.

    Die Energieagentur Rheinland-Pfalz hat einen Artikel zur Veranstaltung verfasst. Der SR hat sowohl im Fernsehen als auch im Radio über das Thema Beheizen von Kirchen berichtet.