Klima-Tipps

Wie lässt sich mit einfachen Mitteln Energie einsparen und der CO₂-Ausstoß verringern? Was bringt Recycling? Antworten auf diese Fragen geben die unten aufgeführten Links. Sie zeigen Wege auf, wie kleine Verhaltensänderungen zur Energieeinsparung und zum Klimaschutz beitragen und zugleich den eigenen Geldbeutel oder den der Gemeinde entlasten. Außerdem werden Recyclingangebote und verschiedene CO₂-Rechner vorgestellt.

  • Der ökologische Fußabdruck

    Der ökologische Fußabdruck

    Neben den Fußabdrücken, die wir mit unseren Füßen ganz bewusst im Boden hinterlassen, haben wir alle auch einen ökologischen Fußabdruck. Aber dieser ist uns oft nicht bewusst.

    Der ökologische Fußabdruck ist ein Nachhaltigkeitsmesser. Er berechnet die Fläche, die ein Mensch für die dauerhafte Erhaltung seines Lebensstils auf der Erde benötigt. Anders ausgedrückt, misst er den jährlichen Verbrauch an erneuerbaren Ressourcen einer Person in seinem Lebensumfeld.

    Welche Flächen genau berechnet werden und wie viel Fläche jeder Mensch zur Verfügung hat erfahren Sie hier.

    Hier können Sie ihren ökologischen Fußabdruck selbst berechnen.

  • CO₂-Rechner

    Beim Klimaschutz kommt es auf jede und jeden Einzelnen an! Berechnen Sie Ihre aktuelle CO2-Bilanz und optimieren Sie diese für die Zukunft.

    CO2-Rechner vom Umweltbundesamt

  • Ein Handbuch zum ökologischen Arbeitsplatz

    Ein Handbuch zum ökologischen Arbeitsplatz

    Lena Weinert, die vom Juni 2017 bis Dezember 2017 bei der Klimainitiative als Bundesfreiwillige gearbeitet hat, hat ein Handbuch erstellt, wie Büroangestellte ihren Arbeitsalltag ökologischer gestalten können.

    ÖkolA bedeutet ökologischer Arbeitsplatz, denn genau darum geht es. Unter anderem werden die Themen Essen, Papier, Heizung, Licht und Energie im Allgemeinen angesprochen, aber es gibt noch viel mehr gute Klimaschutz-Tipps. Wichtige Hintergrundinformationen finden sich ebenfalls im "ÖkolA".

    Stöbern Sie gerne in dem Dokument. Die erste Datei ist ideal geeignet, um sie sich am PC anzusehen und kein Papier zu verschwenden. Die andere Datei können Sie sich ausdrucken und als Heft zusammenordnen.
    Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Lesen!

  • Klimagerechtes Reisen

    Klimagerechtes Reisen

    Bald ist wieder Ferienzeit! Strand, Sonne, Berge - alles, was das Herz begehrt. Aber bitte klimafreundlich! Denn klimafreundliches, sozial und wirtschaftlich gerechtes Reisen ist ein wichtiges Thema, mit dem sich zum Beispiel das Portal HolidayExtras beschäftigt.

    Link zu Umweltsiegeln in der Reisebranche
    Link zur Nachhaltig-Reisen-Checklist
    Link zu Ökotourismus

  • Recycling

    Recycling

    Recycling bezeichnet die "Aufbereitung und Wiederverwertung bereits benutzter Rohstoffe" (Duden). Im Haushalt fängt Recycling im Grunde schon bei der Mülltrennung an: Der gelbe Sack für den Plastikmüll, die blaue Tonne für Papiermüll, die schwarze Tonne für Restmüll. Vielleicht haben Sie ja sogar eine grüne Tonne für Bioabfälle. Oder Sie haben einen Komposthaufen, das ist natürlich direktes Recycling im eigenen Garten.

    Recycling ist wichtig und kann auch sozial und gesellschaftlich genutzt werden.

    Handrecycling

    In jedem Handy sind viele wertvolle Rohstoffe wie Gold, Kupfer oder Coltan verbaut. Einige dieser Rohstoffe kommen nur in geringen Mengen auf unserer Erde vor und werden teils unter menschenunwürdigen Bedingungen abgebaut. Mit jedem Handy, das weggeworfen wird, werden die Rohstoffe, um deren Abbau die Menschen am anderen Ende der Welt kämpfen, zu Schrott. Allein bei uns, in Deutschland, können 500 Tonnen Elektroschrott im Jahr vermieden werden, wenn jeder sein Handy länger nutzen würde. Die durchschnittliche Gebrauchsdauer eines Handys hierzulande beträgt gerade einmal 18 Monate (Quelle: Spiegel Online).

    Geht das nicht besser? Doch! Handyrecycling ist in den letzten Jahren ein großes Thema geworden. An bestimmten Sammelstellen (für alle BGV-Angestellten: Es gibt auch eine Handy-Sammelstation im BGV!) können alte Handys abgegeben werden. In der Pfarrkirche in Brebach gibt es Beispielweise eine solche Sammelstation. Die Saarbrücker Pfarreien beteiligen sich an der bundesweiten Handysammelaktion von missio (01. bis 07.09.2017). Die Handys werden an eine deutsche Recyclingfirma weitergegen und missio erhält einen Teil des Erlöses für Hilfsprojekte im Kongo. Die Handysammelaktion wird nach der Aktionswoche weitergeführt.
    Aber auch außerhalb dieser Aktion kann man die alten Handys an die GRÜNE LIGA e.V. schicken:
    GRÜNE LIGA e.V.
    Greifswalder Straße 4
    10405 Berlin

    Deckelrecycling

    Im Jahr 2015 fielen in Deutschland etwa 5,92 Mio. Tonnen Kunststoffabfälle an. Etwa 85% der Abfälle entstanden nach dem Gebrauch der Kunststoffe. Dieser ganze Plastikmüll wird dann zu großen Teilen in asiatische Länder verschifft. (Zum Beispiel zu den Philippinen, die "Smokey Mountains" sind mittlerweile geschlossen).

    Zahlreiche Vereine nutzen Plastikdeckel von Wasser- und Saftflaschen und Milchtüten, um Spenden zu erarbeiten. Die Deckel werden gesammelt und dann einem Recyclingunternehmen übergeben. Es kann zwar nicht direkt beeinflusst werden, was die Recyclingunternehmen dann mit dem Plastik machen, aber man kann die sonst nutzlos gewordenen Plastikdeckel noch sinnvoll nutzen.

    Im Bischöflichen Generalvikariat wird für den Verein "Assistenzhunde Deutschland e.V." gesammelt. Pro Tonne gesammelter Deckel erhält der Verein einen bestimmten Betrag. Mit diesem Betrag kann der Verein in ihrer Mobilität eingeschränkte Menschen mit einem gut ausgebildeten Assistenzhund unterstützen. Weitere Infos finden Sie hier.
    Der Verein "Deckel drauf e.V." sammelt Plastikdeckel, um damit Spenden für Polio-Erkrankte zu bekommen. Polio ist die Abkürzung für Poliomyelitis und wird hier auch als Kinderlähmung bezeichnet. In Deutschland tritt diese Infektionskranktheit nicht auf, wohl aber noch in Afghanistan, Pakistan und Nigeria. 500 Plastikdeckel retten ein Kinderleben. Weitere Infos finden Sie hier.

  • Erklärfilme - Gib der Schöpfung eine Chance

    Die Filmclips des Bistums Hildesheim erklären komplexe Zusammenhänge, so dass sie leicht zu verstehen sind. Zu Themen wie richtiges Beheizen oder richtiges Lüften einer Kirche, Energiemanagement und nicht investive Maßnahmen wird erläutert, was beachtet werden sollte - das hat Vorteile für die Bauwerke, die Kassen von Einrichtungen und Gemeinden - und auch die Umwelt sagt DANKE.

    Link zu den Erklärfilmen

  • Tippgeber (Bistum Mainz)

    Tippgeber (Bistum Mainz)

    Der Umweltbeirat des Bistums Mainz hat Klima- und Umwelt-Tipps für alle Bereiche des Lebens geschrieben. Einen herzlichen Dank an den Umweltbeauftragten des Bistums Mainz, Dr. Franz J. Hock, für die Freigabe der Tippgeber für uns!

    Die Urheberrechte liegen beim Umweltbeirat des Bistums Mainz. Die Urheberrechte der graphischen Gestaltung liegen bei "Sensum Graphikbüro", Inh. Bernd Schermuly.

  • Klima-COACH

    Der Klima-COACH der Energieagentur Rheinland-Pfalz gibt viele weitere Tipps für klimagerechtes Verhalten.

    Link zum Klima-COACH

  • Earth Overshoot Day

    Am 01.08. war der Earth Overshoot Day 2018. Das bedeutet, dass wir als weltweite Bevölkerung an diesem Tag die uns zur Verfügung stehenden Ressourcen der Natur für 2018 ausgeschöpft haben. Von nun an leben wir über unsere Verhältnisse hinaus. Wir machen also Schulden bei der Erde, die wir nie zurückzahlen können. Erschreckend: Der Earth Overshoot Day ist jedes Jahr an einem früheren Datum (1987: 19.12. ; 2010: 21.08. ; 2017: 02.08.). Weitere Infos hier.

    Wann ist Ihr persönlicher Earth Overshoot Day?

  • Grundschulen für den Klimaschutz

    Mit der Bildung im Bereich Klima und Umwelt sollte man schon früh anfangen. Denn im Grundschulalter können Kinder optimal lernen und Informationen aufnehmen. Ihre Gewohnheiten sind noch nicht so stark gefestigt wie bei Erwachsenen, sie sind mitteilungsfreudig und erzählen ihren Eltern und Freunden von den Themen, die sie in der Schule lernen. Kinder sind die Generation von morgen, die den Klimaschutz weiter voranbringen kann und muss.

    Deshalb hat das IfaS-Institut (Institut für angewandtes Stoffstrommanagement) vom März 2015 bis Dezember 2016 das Projekt "Kinderklimaschutzkonferenz Rheinland-Pfalz" geführt. Abschließend wurde im Januar 2017 der Leitfaden dieser Kinderkonferenz herausgegeben. Er dient zur Nachahmung durch andere Grundschulen.

    Link zur pdf-Datei "Leitfaden Kinderklimaschutzkonferenz"

  • Klimaschutz-Spiele

    Es gibt verschiedene Brettspiele, damit Kinder etwas über das Klima und die Umwelt lernen. Auf Freizeiten, im Kindergarten und bei anderen organisierten Veranstaltungen kommen diese Brettspiele des öfteren zum Einsatz. Aber wie sieht es Zuhause aus?

    Im modernen Technikzeitalter hat fast jeder ein Smartphone, einen Computer oder ein Tablet. Warum also keine digitalen Klimaspiele nutzen? Die Seite klimafakten.de hat einen Artikel über Klimaspiele, die das Bewusstsein von klein auf fördern sollen, geschrieben. Hier werden sowohl die klassischen Brettspiele, als auch Apps und Online-Spiele für Kinder und Jugendliche vorgestellt: Link zum Artikel "Per Brettspiel oder Smartphone: Das Klima lässt sich spielend retten".

Auf nach Höchsten! - Der Klimawanderweg für Klimawandler

Zu den vielen Rundwanderwegen, die das Gebiet rund um die Hochfläche „Höchsten“ bei Lebach erschließen, gehört auch die im April 2017 eröffnete „Klima-Runde“. Der acht Kilometer lange Wanderweg beschäftigt sich mit dem Thema Klima, genauer gesagt mit den Themen „Zukunftsprojekt Energiewende“, „Klimawandel in der Erdgeschichte“, „Klimawandel ist Siedlungswandel“ und „Der Mensch als Klimawandler“. Den Archäologen Edith und Eric Glansdorp, die in Zusammenarbeit mit der Stadt Lebach die Wanderwege konzipiert haben, ist es gelungen, ihr Fachwissen auch für den Laien leicht verständlich auf die Info-Tafeln zu bringen. So ist der Wanderweg sowohl für Touristen als auch für Einheimische interessant.

Weitere Infos finden Sie im Flyer der „Klima-Runde“ sowie bei der Stadt Lebach unter 06881 – 59120.

Weitere Links zur „Klima-Runde“:
Tourismus-Seite der Stadt Lebach: Auf nach Höchsten
Seite des Ortes Aschbach: Klimarunde Aschbach-Höchsten
Artikel in der Saarbrücker Zeitung: Wanderweg klärt über Klimawandel auf